Deutschland gewinnt bei internationalen Studierenden weiter an Attraktivität

Study Abroad in Germany

Deutschland wird für internationale Studierende als Studienland immer beliebter. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Ausländische Studierende in Deutschland 2012“. Danach stellt Deutschland im Jahr 2012 bei 60 Prozent der Befragten das gewünschte Studienland dar. 2009 waren es nur 47 Prozent.

Die aktuell veröffentlichte Studie „Ausländische Studierende in Deutschland 2012“ präsentiert die Ergebnisse einer im Sommersemester 2012 durchgeführten Befragung von internationalen Studierenden, die zum Zweck des Studiums nach Deutschland gekommen sind. Zu diesem Zeitpunkt waren rund 193.000 internationale Studierende an einer deutschen Hochschule eingeschrieben (DESTATIS). Die Hauptherkunftsregionen sind Europa (49 Prozent) und Asien (31 Prozent).

Aus der Studie geht hervor, dass 25 Prozent der internationalen Studierenden in Deutschland in einem Master- und 13 Prozent in einem Promotionsstudiengang eingeschrieben sind. Im Vergleich dazu waren es bei Deutschen 13 Prozent und 5 Prozent. Ein Viertel der internationalen Studierenden belegt ein ingenieurwissenschaftliches Fach. Sprach- und Kulturwissenschaften (24 Prozent), Mathematik und Naturwissenschaften (19 Prozent) sowie Rechts- und Wirtschaftswissenschaften (16 Prozent) sind ebenfalls beliebte Fächergruppen.

Als Gründe für ein Studium in Deutschland nannten die befragten Studierenden am häufigsten verbesserte Berufschancen (81 Prozent) und den Erwerb von speziellem Fachwissen (73 Prozent). Auffällig ist, dass mit der Entscheidung für Deutschland als Studienland die Erwartungen vieler internationalen Studierenden offenbar erfüllt werden. 84 Prozent der Befragten würden ihren Bekannten empfehlen, ein Studium in Deutschland aufzunehmen.

Zudem gibt die Studie einen Überblick über die Lebenssituation internationaler Studierender in Deutschland: Danach ist das Studentenwohnheim mit Abstand die beliebteste Wohnform unter internationalen Studierenden. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern fallen in Deutschland für das Erststudium an den meisten öffentlichen Hochschulen keine Studiengebühren an. Bei der Finanzierung des Studiums werden die Studierenden häufig von den Eltern unterstützt (53 Prozent). Sie gehen aber auch selbst einer Erwerbstätigkeit neben dem Studium nach (52 Prozent). Knapp ein Viertel wird außerdem ganz oder teilweise durch ein Stipendium gefördert.

10.20.2014
Quelle: Maket it in Germany

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