Tipps zum Lernen zu Hause

Der Mensch lernt ein Leben lang. Meist handelt es sich dabei um Dinge, die ganz nebenbei aufgeschnappt werden. Besonders Schüler und Studenten müssen sich hingegen auch mit Themen beschäftigen, die ihnen nicht liegen, sie vielleicht auch nicht interessieren. Je weniger Interesse an einem Thema besteht, desto schwieriger fällt es, dieses tatsächlich zu lernen. Eine gut durchdachte Lernumgebung kann bei diesem Problem helfen.

Was der Geist zum Lernen braucht

Um gut lernen zu können, hat jeder seine eigenen Vorlieben. Dennoch gibt es etliche Dinge, die auf beinahe jeden zutreffen, der sich konzentrieren möchte. Dazu gehört Ruhe. Beim Pauken von Matheformeln sind störende Geschwister, WG-Mitbewohner oder ein klingelndes Telefon nicht hilfreich. Alles, was ablenken könnte muss daher im Vorfeld ausgeschlossen werden. Das Smartphone darf in lautlosem Zustand in einem anderen Raum darauf warten, wieder genutzt zu werden. Den Mitbewohnern und Familienmitgliedern wird mitgeteilt, dass man sich konzentrieren möchte und sie deshalb nicht stören sollen. Notfalls kann auch die Tür abgeschlossen werden. Wer möchte, kann im Hintergrund leise Musik einschalten, sollte jedoch auf Lieder zurückgreifen, die keinen Text beinhalten, da dieser schnell ablenkt. Klassische Musik ist dafür gut geeignet. Spezielle Playlists zum Lernen finden sich im Internet.

Was der Körper zum Lernen braucht

Weiterhin sollte der Arbeitsplatz gut ausgeleuchtet sein. Passende Arbeitsleuchten finden Sie bei KAISER+KRAFT. Spätestens nach einer Stunde für etwa fünf Minuten sollte zudem gelüftet werden.  Zu wenig Sauerstoff im Raum sorgt für eine schlechtere Konzentrationsfähigkeit, welche das Lernen behindert. Auch ist es wichtig, immer wieder zu trinken. Tee oder Wasser sind ideale Lernbegleiter und füllen den Körper mit neuer Energie. Snacks wie Müsliriegel oder Obst helfen gegen den kleinen Hunger zwischendurch. Wer größeren Hunger verspürt, sollte diesen zunächst stillen. Für den Körper ist eine ausreichende Nährstoffversorgung wichtiger als das Lernen, weshalb es nur schwer möglich ist, in hungrigem Zustand effektiv zu lernen.

Lernen gelingt am besten, wenn man sich vor Augen führt, wofür man das Thema tatsächlich brauchen kann oder was man mit dem angestrebten Abschluss erreichen möchte. An einem optisch ansprechenden Schreibtisch lernt es sich besser, ohne Motivation hilft aber auch er nichts.

Genügend Ausgleich schaffen

Wer lernt, beansprucht sich ganzheitlich. Körper, Geist und Seele sind an diesem komplexen Vorgang beteiligt. Und alle drei Elemente benötigen immer wieder eine Pause, um zu entspannen und frische Kräfte zu sammeln. Jeder Mensch gestaltet diese kleinen Pause anders. Manche brauchen einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft. Ein anderer legt sich eine Viertelstunde mit der Katze zum Schmusen auf das Sofa. Und wieder andere atmen bei ein paar Yoga-Asanas auf oder drehen Lieblingsmusik an und tanzen ein paar Minuten. Wichtig ist, dass alle Aktivitäten in der Wohnung oder in der Nähe des Hauses stattfinden können, damit der Weg zurück an den Schreibtisch nicht weit ist.

Belohnung erwünscht!

Wieso soll nicht auch bei Erwachsenen funktionieren, was bei Kindern bewährt ist? Ein großes Lernpensum zu Hause sollte in kleine Etappen aufgeteilt werden, deren erfolgreiches Absolvieren belohnt wird. Und diese Belohnung sollte ganz individuell gestaltet sein: ein leckerer Eisbecher, das kultige T-Shirt aus dem Online-Shop oder Relaxen in der Badewanne locken nach einer anstrengenden Lernetappe und steigern die Motivation.

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